8.1 Grundlagen
se:polynome_grundlagen
In MATLAB werden Polynome durch ihren Koeffizientenvektor repräsentiert,
d.h. der Vektor p=[p1,p2,...,pn] stellt das Polynom,
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(8.1) |
dar. Für ein Polynom vom Grad
braucht man daher einen Vektor der Länge
. Für die Auswertung ein solchen Polynoms für verschiedene Werte von
,
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(8.2) |
stellt MATLAB die Funktion y=polyval(p,x)
zur
Verfügung. Die Variable
kann dabei ein Skalar, ein Vektor, bzw. eine
Matrix sein,
hat dann immmer die gleiche Größe wie
.
Will man also z.B. das Polynom
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(8.3) |
darstellen, kann man Folgendes tun:
p = [1,2,1,3];
x = linspace(-2,2,30); y = polyval(p,x);
plot(x,y,'b');
Die Auswertung erfolgt natürlich mit dem Horner-Schema, das hier am Beispiel
eines Polynomes dritten Grades demonstriert wird,
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(8.4) |
wobei die Anzahl der Multiplikationen pro
-Wert von
auf
reduziert wird, die Anzahl der Additionen bleibt mit
gleich. Daraus
folgt, dass das Horner-Schema viel effizienter ist.
Es gibt auch eine Auswertung für
Matrizen, polyvalm,
wobei alle Multiplikationen als Matrixmultiplikationen aufgefasst werden.
Winfried Kernbichler
2005-04-26